Rückbau zum Basisfahrzeug
Das Fahrzeug stammt aus dem aktiven Feuerwehrdienst und wurde entsprechend mit zahlreichen einsatzspezifischen Komponenten übernommen. Ziel der Arbeiten am Fahrgestell war es, die technische Basis freizulegen, die Substanz zu erhalten und das Fahrzeug von allen feuerwehrtypischen Altlasten zu befreien. Erst dadurch konnte ein neutraler, übersichtlicher und langfristig tragfähiger Ausgangszustand geschaffen werden.
Rückbau des Feuerwehraufbaus
Im ersten Schritt wurde der vorhandene Feuerwehraufbau vollständig vom Fahrgestell getrennt und abgehoben. Dadurch lag das Fahrgestell erstmals seit vielen Jahren komplett frei. Dieser Schritt war entscheidend, um den tatsächlichen Zustand beurteilen und alle weiteren Arbeiten sinnvoll planen zu können.
Aufarbeitung des Fahrzeugrahmens
Nach dem Freilegen wurde der Fahrzeugrahmen gründlich aufgearbeitet. Sämtliche zugänglichen Bereiche wurden von Korrosion befreit und anschließend neu geschützt. Gerade bei einem Fahrzeug dieses Alters war uns dieser Schritt besonders wichtig, um die Substanz langfristig zu erhalten und dem Rahmen wieder einen soliden, ehrlichen Zustand zu geben.
Rückbau feuerwehrspezifischer Technik
Parallel dazu erfolgte der konsequente Rückbau der feuerwehrtypischen Technik. Die frontseitig montierte Pumpe wurde vollständig demontiert. Die dabei entstandene Öffnung in der Stoßstange wurde fachgerecht verschlossen, um Kontur und Stabilität wiederherzustellen. Zusätzlich wurden sämtliche elektrischen Anbauten der Feuerwehr entfernt – Blaulicht, Martinshorn, Funktechnik sowie zugehörige Kabelstränge. Leitungen wurden zurückgezogen oder entfernt, um das elektrische System zu vereinfachen und Fehlerquellen zu eliminieren.
Entfernen der Feuerwehr-Beklebung
Ein weiterer, besonders zeitintensiver Arbeitsschritt war das Entfernen der feuerwehrtypischen Beklebung. Nach Jahrzehnten war diese teilweise stark ausgehärtet, brüchig oder nur noch in Resten vorhanden. Entsprechend hartnäckig waren auch Klebereste und Verfärbungen im Lack.
Diese Arbeiten waren wenig dankbar, aber notwendig, um das Fahrzeug optisch zu neutralisieren und wieder einen sauberen, einheitlichen Zustand herzustellen.
Kurz gesagt: richtig scheiße Arbeit – aber am Ende jeden Handgriff wert.




